Konsolidierung im Finanzsektor

Konsolidierung in der Finanzindustrie bleibt ein vielbeachtetes strategisches Thema, aktuell befeuert durch die inzwischen beendeten Fusionsgespräche zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank, verschiedene Commerzbank-Übernahme-Gerüchte, Ambitionen der ING und UniCredit.

Der Grad an Konsolidierung unterscheidet sich international durchaus: Deutschland weist immer noch eine sehr hohe Fragmentierung auf, gilt als „over-Banken“. Aber die Zahl der Bankenübernahmen und -fusionen in Deutschland steigt und steigt. Es gilt verschiedene Hindernisse  zu überwinden, Erfolgsfaktoren zu verstehen. Auf Basis zahlreicher praktischer Erfahrungen und wissenschaftlichem Research führen wir

derzeit eine Studie zur Untersuchung von Übernahmen und Fusionen in der Finanzindustrie durch, ist.

Die Studie analysiert, wie die Realisierung von Synergien in Übernahmen und Fusionen in der deutschen Finanzindustrie verbessert werden kann. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf die Post-Merger-Integration. Angesichts der zunehmenden Konsolidierung, auch der deutschen Finanzindustrie, und wissenschaftlich belegter eher mäßiger Erfolgsquoten, hat diese Studie hohe praktische Relevanz. Die Ergebnisse sollen Rückschlüsse darauf ermöglichen, wie bevorstehende Übernahmen und Fusionen gerade in der Finanzindustrie in Deutschland erfolgreicher gestaltet werden können.

Die Studie richtet sich an Projekt- und Linienmitarbeitende sowie Führungskräfte in Banken, Börsen, Kapitalverwaltungsgesellschaften und sonstigen Unternehmen der Finanzindustrie, die an mindestens einer Übernahme oder Fusion beteiligt bzw. betroffen waren.

Kontakt

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Frank Thole