Digitaler Vertrieb von Banken

Digitaler Vertrieb von Banken

Studien haben gezeigt, dass die deutschen Banken ihr online Geschäft vernachlässigen. Es ist jedoch schon fast selbstverständlich, eine entsprechende Strategie für den digitalen Wandel parat zu haben. Die wesentlichen Treiber hin zum digitalen Zeitalter sind neben dem steigenden Kostendruck, die erhöhte Konkurrenz durch neuartige digitale Banken wie z. B. N26, sowie Tech-Konzerne wie z. B. Apple, Google und Amazon, welche für Banken ernst zu nehmende Konkurrenten sind. Dies hat insbesondere gerade Apple bewiesen durch die Einführung von Apple Pay und die gerade neu vorgestellte Apple Kreditkarte. Das Aufblühen neuer digital Banken und das Interesse, der Tech-Firmen in den Bankenbereich einzusteigen zeigt deutlich, dass sich auch die Kundenwünsche verändert haben. Immer mehr junge Menschen nutzen das Smartphone als „Kundenberater“ und die klassische Beratung in der Filiale ist für viele nicht mehr attraktiv genug und einfach zu zeitaufwendig.
Andere Studien haben gezeigt, dass gerade im Bereich des digitalen Vertriebs für deutsche Banken im internationalen Vergleich noch Luft nach oben ist. Zwar sind deutsche Banken im digitalen Marketing schon gut aufgestellt, aber eine Kontoeröffnung oder Produktbuchung ist meist noch immer kompliziert und langwierig, weshalb viele Potenzielle, gerade junge Kunden, immer wieder abspringen.
Den deutschen Banken wird zwar das Potenzial und die Kenntnis attestiert, den digitalen Vertrieb voranzubringen, jedoch ist hier noch viel Aufholbedarf.
Ein Vorbild im deutschen Markt sollte die Online Bank N26 sein, in der in wenigen Minuten ein Konto eröffnet werden kann. Fest steht, Banken müssen hier aktiv, werden um nicht den Anschluss zu verlieren und um auch die Zukunft mitgestalten zu können.

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Frank Thole