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Genobanken machen Schufa-Übernahme allein klar

Die Teambank (Konsumentenfinanzierer der DZ Bank) und mehrere Volksbanken übernehmen weitere 6,7% der Anteile. Damit beläuft sich das genossenschaftliche Paket auf jetzt 27% und liegt über dem der Sparkassen (26%).

Die Konsolidierung der deutschen Banken und Sparkassen schreitet nicht voran, nein, sie galoppiert förmlich. 31 Sparkassen haben 2022 fusioniert - oder stehen davor

Als im Februar dieses Jahres die vierte Sparkassen-Fusion binnen acht Tagen angekündigt wurde, verwendeten wir zwar (leicht entflammbar wie immer) erstmals das Wort “Fusionswelle” – allerdings damals noch garniert mit einem dicken Fragezeichen. Hätte ja sein können, dass es sich um eine bloße Momentaufnahme handelt. Oder um eine eher zufällig Häufung. Inzwischen allerdings hat sich der Trend dermaßen verfestigt, dass man nun, da das Jahr halb rum ist, von einem veritablen Fusionsboom im kommunalen Bankensektor sprechen darf. 

Onboarding von Bankkunden: Wie Künstliche Intelligenz Betrüger austrickst

Die Identifizierungsphase im digitalen Kontoeröffnungsprozess ist oft noch durch menschliche Mitarbeit geprägt, an vollautomatischen Verfahren wird unter Hochdruck gearbeitet. Ein Hamburger Start-up entwickelte eine Robo-Ident-Technologie zur KI-basierten Online-Identifizierung. Das System erkennt innerhalb von Millisekunden maschinell erzeugte Unterschriften.  

Onboarding von Bankkunden: Wie Künstliche Intelligenz Betrüger austrickst

Die Identifizierungsphase im digitalen Kontoeröffnungsprozess ist oft noch durch menschliche Mitarbeit geprägt, an vollautomatischen Verfahren wird unter Hochdruck gearbeitet. Ein Hamburger Start-up entwickelte eine Robo-Ident-Technologie zur KI-basierten Online-Identifizierung. Das System erkennt innerhalb von Millisekunden maschinell erzeugte Unterschriften.

Universal Investment gewinnt ODDO BHF Asset Management als Kunde im Bereich Fondsadministration

  • Fondsvolumen von knapp 20 Milliarden Euro 
  • Trend zur Konzentration auf Kernkompetenzen in der Fondsbranche verfestigt sich weiter
  • Wachstumskurs konsequent fortgeführt

Die ODDO BHF Asset Management lagert die Administration ihrer deutschen Mandate an Universal Investment aus. Dabei geht es um die Buchhaltung und Betreuung von Spezial- und Publikumsfonds mit einem Volumen von knapp 20 Milliarden Euro. Universal Investment übernimmt zukünftig wesentliche Teile der Fondsbuchhaltung und -administration. Der Übertrag der Mandate startet im September 2022 und soll bis zum Sommer 2023 abgeschlossen sein. 

BaFin-Untersuchung Weiterleitung von Wertpapieraufträgen (Payment for Order Flow – PFOF) 

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat untersucht, ob es für Privatkundinnen und -kunden vorteilhaft oder nachteilig ist, wenn Wertpapieraufträge in deutschen Aktien über Handelsplätze ausgeführt werden, an denen Broker von Market Makern Rückvergütungen für die Weiterleitung von Wertpapieraufträgen (Payment for Order Flow – PFOF) erhalten.

adesso und WEPEX: 
Kooperation ermöglicht Beratungsmix für Blockchain-basierte Innovationen im Wertpapiergeschäft

Dortmund/Frankfurt, 3. Mai 2022 adesso und die Unternehmensberatung WEPEX werden in einer soeben beschlossenen Kooperation die Zukunft des Kapitalmarktgeschäfts aktiv mitgestalten. Der IT-Dienstleister und das Beratungshaus bündeln darin ihre Expertise bei kapitalmarktbezogenen Themen und bieten im Schulterschluss ein Beratungsportfolio für Blockchain-basierte Innovationen im Wertpapiergeschäft und Asset Management.

Haspa und Vontobel haben eine Partnerschaft zur Nutzung von deritrade vereinbart

Die Hamburger Sparkasse AG (Haspa) und Vontobel haben eine Partnerschaft zur Nutzung von deritrade vereinbart. Die Haspa bietet ihren Kunden in der Vermögensberatung damit die Möglichkeit, Strukturierte Produkte während des Beratungsgesprächs live und in Echtzeit auf ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen und masszuschneidern.

Zentralafrikanische Republik erlaubt Bitcoin als Zahlungsmittel

Nach El Salvador ist die Zentralafrikanische Republik das zweite Land, in dem Bezahlen mit Bitcoin möglich sein wird. Auch wenn der Internationale Währungsfonds den Schritt kritisiert, ist dies eine interessante Entwicklung.  

MARKTFÜHRER, TRENDS UND HINTERGRÜNDE Das sind die 10 größten Verwahrstellen

Noch etwa 34 Verwahrstellen gibt es am deutschen Markt – mit teils eklatanten Größenunterschieden. Das  "Private Banking Magazin" zeigt die wichtigsten Marktteilnehmer und wie sie sich im Jahr 2021 entwickelt haben. 

European Fund Administration wird Teil der Universal Investment Gruppe

  • Administriertes Vermögen wächst auf zusammen mehr als 900 Milliarden Euro in über 7.000 Fonds und Strukturen
  • Zusammenschluss mit EFA ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur führenden europäischen Investor-Services-Plattform und SuperManCo
  • Gemeinsam wollen beide Unternehmen die Kundenbasis unter anderem in Skandinavien, Frankreich und den Benelux-Staaten deutlich ausbauen. 

FondsFrauen: „Diversität ist nicht nur Treiber, sondern ‚Enabler‘ für Innovation“

Aus dem Zusammenschluss von Hauck & Aufhäuser und Bankhaus Lampe ging zum Jahresanfang 2022 das neue Bankhaus Hauck Aufhäuser Lampe hervor. Durch die Fusion ist eine der führenden deutschen Privatbanken entstanden, mit einem verwalteten und administrierten Vermögen von über 200 Milliarden Euro sowie einer Bilanzsumme von rund 13 Milliarden Euro.

Der neue 5-köpfige Vorstand besteht aus Michael Bentlage (Chief Executive Officer (CEO) und zuständig für Asset Management und Investment Banking), Madeleine Sander (verantwortlich für Wachstum, Transformation und Innovation), Dr. Holger Sepp (zuständig für Asset Servicing und Digital Assets), Robert Sprogies (verantwortlich für die Back-Office-Bereiche) und Oliver Plaack (zuständig für Private und Corporate Banking). Insgesamt hat das fusionierte Bankhaus über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Gespräch mit Vorstandsmitglied Madeleine Sander über die Ausrichtung der neu fusionierten Bank, Diversity und die Innovationen klicken Sie auf "Mehr erfahren".

ETF Global Survey: Brown Brothers Haariman

Die jüngste vielbeachtete  ETF-Umfrage, die von Brown Brothers Haarimann (bbh) als neunte jährliche Umfrage unter Anlegern weltweit durchgeführt wurde, brachte interessante Ergebnisse zutage und identifizierte die folgenden Schlüsseltrends:

 

  1. Investitionen wachsen weiter: 45 % der Befragten halten mindestens 1 Milliarde US-Dollar verwaltetes Vermögen in ETFs investiert.
  2. Aktive ETF-Strategien machten - mehr als passive - im Jahr 2021 etwa 10 % der weltweiten Nettozuflüsse aus2, die hauptsächlich von US-Investoren getragen wurden.  Weltweit wächst das Interesse: 78 % der Befragten erwarten, ihr Engagement in aktiv verwalteten ETFs zu erhöhen (gegenüber 65 % im Jahr 2021).
  3. Die Position von Thematischen ETFs in der Portfolio soll wachsen 38 % der Befragten planen, in den nächsten fünf Jahren 11–20 % ihres Portfolios in thematische ETFs zu investieren, wobei Internet- und Technologiestrategien in allen Ländern auf das größte Interesse stoßen
  4. Digital Assets und Kryptowährung
    Thematische ETFs auf dem Vormarsch: Angesichts des wachsenden Interesses an digitalen Vermögenswerten planen 54 % der Anleger, ihrem Portfolio im Jahr 2022 thematische Strategien für digitale Vermögenswerte und Kryptowährungen hinzuzufügen.
  5. Smart Beta: 74 % der Befragten weltweit planen, 6–20 % ihres Portfolios Smart Beta zuzuweisen.
  6. ESG: 89 % der Anleger planen, ESG-Anlagen in ihre Portfolios aufzunehmen, darunter 56 %, die über thematische ETFs Zugang zu ESG-Engagements erhalten.  Insbesondere in Europa planen 90 % der Anleger, die Allokation in ESG im Jahr 2022 zu erhöhen, und 47 % bevorzugen Artikel-8-Fonds gemäß der neu verfügbaren Klassifizierung der Sustainable Financial Disclosure Regulation (SFDR). 

Hauck Aufhäuser Lampe darf Fondsanteile in die Blockchain heben

Elektronische Wertpapiere dürfen nach einer Gesetzesänderung in einem Kryptoregister notiert werden. Hauck Aufhäuser Lampe erhielt nun die Erlaubnis, so ein Register aufzubauen. Die Privatbank kann damit auch Fondsanteile in einer Blockchain führen.

Die Deutsche Wertpapier Service Bank (DWP Bank) plant noch in diesem Jahr den Start eines Angebots zum Handel von Kryptowährungen.

Als Transaktionsbank von Sparkassen und Genossenschaftsbanken will sie noch in diesem Jahr in den Bitcoin-Handel einsteigen. Dabei stellt die DWP ein ”regulatorisch gesichertes“ Produkt in Aussicht, das ans Girokonto angedockt werden kann.

Hauck Aufhäuser Lampe startet Services in der vollregulierten Kryptoverwahrung

Mehr als 220 Jahre hat die Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe überdauert, die aus der Fusion dreier traditionsreicher Privatbanken hervorging. Die Privatbank fokussiert sich auf vier altbekannte Kerngeschäftsfelder von Private und Corporate Banking über Asset Management und Asset Servicing bis hin zu Investment Banking. Doch jetzt hat das Bankhaus die Übernahme der Kapilendo Custodian AG, einem Kryptoverwahrer mit der Erlaubnis zur Verwahrung von Kryptowerten, angekündigt.

Die EU hat dafür gestimmt, Bitcoin nicht zu verbieten

Das Europäische Parlament hat nun dafür gestimmt, eine Version des Gesetzes über Märkte für Krypto-Assets (Markets in Crypto Assets, MiCA) voranzutreiben, in der eine Formulierung vermieden wird, die auf Proof-of-Work (Arbeitsnachweisen) basierende Kryptowährungen effektiv verboten hätte.  Der Gesetzentwurf befindet sich nun in Verhandlungen mit der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament. Die MiCA-Gesetzgebung, die erstmals 2020 eingeführt wurde, zielt darauf ab, bis 2025 einen Regulierungsrahmen für digitale Assets für die Mitgliedstaaten in der EU bereitzustellen. Der ursprüngliche Entwurf enthielt Formulierungen, die Bitcoin und andere auf Proof-of-work (Arbeitsnachweisen) basierende digitale Assets verboten hätte. Die Ethereum-Blockchain bewegt sich weg vom Proof-of-Work und hin zu einem weniger energieintensiven Proof-of-Stake-System, aber die Umstellung wurde wiederholt verzögert und der Fortschritt war langsamer als erwartet.  Einige Bitcoin-Entwickler haben Möglichkeiten vorgeschlagen, den Energiebedarf von Proof-of-Work zu reduzieren.

Krypto-Regulierung der EU ohne Bitcoin-Verbot?

Die Verhandlungen zur Regulierung der EU für Crypto Assets, unter dem Namen „Markets in Crypto Assets“ (MiCA) Regulation diskutiert, ziehen sich weiter hin. 

Der Wirtschaftsausschuss des EU-Parlamentes wollte bereits vor über einer Woche über einen Entwurf abstimmen. Doch die Entscheidung wurde kurzfristig vertagt. Mehrere Mediendienste und Newsletter (z.B. IT-Finanzmagazin) berichten hierüber. 

Nun soll das EU-Parlament am 14. März über die Krypto-Regulierung abstimmen. Dass diese unverändert in Kraft tritt, ist allerdings nicht zu erwarten. Denn das Gesetzgebungsverfahren der Europäischen Union verlangt noch eine Abstimmung zwischen EU-Kommission, dem Parlament sowie den Mitgliedsstaaten. Dies könnte noch ein langwieriger Prozess sein, der parallel läuft zu Überlegungen zur Einführung einer eigenen elektronischen EU-Währung, dem digitalen Euro.Diskutiert werden insbesondere Rechtsfragen wie z.B., in welchem Rahmen die Krypto-Geschäfte erlaubt sein sollten, welche rechtlichen Anforderungen Anbieter und Dienstleister erfüllen müssen, wie sich Kriminalität und Destabilisierung der Finanzmärkte verhindern lassen, aber auch der hohe Energieverbrauch z.B. beim "Schürfen" von Bitcoins. Gerade hier gibt es einen Dissens zwischen verschiedenen Interessensvertretern über den Umgang mit Proof-of-Work-Konzepten, mit zwischenzeitlichen Passagen und Regelungen, Bitcoins & Co. quasi die Grundlage zu entziehen. Der - inzwischen zurückgezogene - Verweis auf „nach Umweltgesichtspunkten nicht nachhaltige Konsens-Methoden gemäß Absatz 3“ bedeutete in der Konsequenz, dass alle Krypto-Assets, die zum 1. Januar 2025 noch auf dem Proof-of-Work-Konzept basieren, dann verboten werden sollten. Die Krypto-Community protestierte heftig.Nun gibt es einen neuen Entwurf – ohne die entscheidende Passage.Um den Nachhaltigkeitsbestrebungen zumindest ansatzweise gerecht zu werden, hat der EU-Parlamentarier einen alternativen Vorschlag formuliert, der außerhalb der MiCA-Richtlinie verfolgt würde.

EU nimmt MICA-Abstimmung von der Agenda

Das EU-Parlament hat die eigentlich für den 28. Februar angesetzte Abstimmung zur "Markets in Crypto-Assets" Regulation(MICA) abgesetzt.  Eigentlich wollte das Europäische Parlament über den Entwurf zur Regulierung von Kryptoassets abstimmen. In der Branche waren zuvor bestimmte Formulierungen als Verbot von Dienstleistungen für Proof-of-Work-basierte Kryptowährungen interpretiert worden. Nun soll erneut über den Entwurf gesprochen werden.

Es bleibt zu hoffen, dass eine bessere Regulierung nicht zu lange auf sich warten lässt. 

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Hebestreit, teilt mit:

Verbündete schließen russische Banken aus SWIFT aus

In Reaktion auf die fortgesetzten Angriffe der russischen Streitkräfte in der Ukraine haben die Vereinigten Staaten, Frankreich, Kanada, Italien, Großbritannien, die EU-Kommission und Deutschland heute (Samstag) Abend weitere harte Finanz-Sanktionen gegen Russland beschlossen. 

So werden all die russischen Banken, die bereits von der internationalen Gemeinschaft sanktioniert sind und, soweit erforderlich, weitere russische Banken vom internationalen Zahlungsdienstleistungssystem SWIFT ausgeschlossen. Damit sollen diese Institute von den internationalen Finanzströmen abgeklemmt werden, was ihr globales Agieren massiv einschränken wird.  

Darüber hinaus legten die Länder fest, die Möglichkeiten der russischen Zentralbank weiter einzuschränken, mit internationalen Finanzgeschäften den Kurs des Rubel zu stützen. Die beschlossenen Sanktionen richten sich zusätzlich auch gegen Individuen und Einrichtungen in Russland und andernorts, die den Krieg gegen die Ukraine unterstützen. Insbesondere die Möglichkeit wohlhabender Russen, sich und ihren Familienangehörigen einen so genannten goldenen Pass und damit eine europäische Staatsbürgerschaft zu verschaffen, sollen beendet werden. 

Es wird darüber hinaus eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der USA und der Europäischen Union eingesetzt, um die zügige Umsetzung der Sanktionen zu gewährleisten und die Vermögenswerte von sanktionierten Individuen, ihren Familien und Firmen einzufrieren. Die Länder betonten ihre Bereitschaft, weitere Maßnahmen zu ergreifen, sollte Russland seinen Angriff gegen die Ukraine und damit gegen die europäische Friedensordnung nicht beenden.

16. Jahreskonferenz am 28. September 2022 an der Frankfurt School of Finance & Management + online

M&A und Private Equity 2022
Markttrends | Corporate Development | Transaktionsprozesse

Newsletter Finextra: Großbritannien drängt Europa, Russland von Swift abzuschneiden

Laut Finextra drängt Großbritannien die EU, Russland von Swift abzuschneiden. Es heißt dort: Während Russland weiter in die Ukraine vordringt und Sanktionen russische Banken vom Rest des globalen Finanzsystems isoliert und dem Land lebenswichtige Technologie entzogen haben, hat die britische Außenministerin Liz Truss mitgeteilt,  dass „Großbritannien mit Verbündeten zusammenarbeitet, um Russland aus dem Swift-Finanzsystem auszuschließen  System." Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace sagte: „Wir würden gerne noch weiter gehen. Wir würden gerne das Swift-System machen – das ist das Finanzsystem, das es den Russen erlaubt, Geld um die Welt zu bewegen, um Zahlungen für ihr Gas zu erhalten – aber das sind internationale Organisationen, und wenn nicht jedes Land will, dass sie rausgeworfen werden  Beim Swift-System wird es schwierig.“  Während dies als „nukleare Option“ bezeichnet wurde, halten sich die USA und die EU weiterhin zurück, Russland von Swift abzuschneiden, nachdem sie ihre Besorgnis über die Auswirkungen geäußert haben, die dies auf größere Volkswirtschaften in Europa haben würde. CNN berichtet, dass US-Präsident Biden glaubt, dass es „immer eine Option“ sei, Russland den Zugang zu Swift zu verweigern.  Allerdings „ist das derzeit nicht die Position, die der Rest Europas einnehmen möchte.“ Wenn Russland von Swift getrennt würde, würde seine Wirtschaft um 5 % schrumpfen, wie vom ehemaligen Finanzminister Alexei Kudrin im Jahr 2014 vorhergesagt, als die Sanktion das letzte Mal als Reaktion auf die russische Annexion der Krim in Erwägung gezogen wurde.

 Als iranische Banken 2012 von der EU wegen ihres Atomprogramms sanktioniert wurden, verlor der Iran nach der Trennung fast die Hälfte seiner Ölexporteinnahmen und 30 % seines Außenhandels.  CNN berichtet auch, dass Russland tatsächlich Schritte unternommen hat, um sich auf diese potenzielle Eventualität vorzubereiten.

 Moskaus eigenes Zahlungssystem SPFS ist verfügbar, obwohl es 2014 nach der Annexion der Krim von Sanktionen betroffen war.  SPFS hat rund 400 Benutzer und 20 % der Inlandsüberweisungen werden derzeit über SPFS abgewickelt, obwohl die Größe der Nachrichten begrenzt und der Betrieb auf die Stunden an Wochentagen beschränkt ist.  Neben der Verwendung von Kryptowährungen wäre auch Chinas Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) eine Option.   Einige haben spekuliert, dass Russland Bitcoin verwenden könnte, um westliche Sanktionen zu umgehen.  Dies könnte sich sehr negativ auf die allgemeine Wahrnehmung der Kryptowährung auswirken, da es den westlichen Regierungen mehr Legitimität verleihen würde, gegen digitale Vermögenswerte vorzugehen." Unterdessen hat eine Gruppe russischer Banken, die von Sanktionen betroffen sind – Sber, VTB, Alfa Bank und Otkritie – eine gemeinsame Erklärung abgegeben, um die Nerven der Kunden zu beruhigen und einen Ansturm zu vermeiden, und darauf bestanden, dass „wir dort genug Liquidität haben, um die Nachfrage zu befriedigen  gibt es keine Beschränkungen für Bargeldabhebungen an Geldautomaten oder in den Geschäftsstellen der Banken".

Crypto Asset Conference 2022
Frankfurt School of Finance and Management

Wie jedes nehmen Partner und eine Reihe von Mitarbeitern an der diesjährigen Crypto Asset Conference 2022 des Kooperationspartners

Frankfurt School of Finance and Management teil.
Der deutliche Popularitätsschub von Crypto Assets sowohl auf privater als auch auf institutioneller Ebene in den letzten Jahren.  Dies umfasst ein riesiges Spektrum an Krypto-Themen, wie Bitcoin und dezentrale Finanzen, digitale Wertpapiere und ihre Infrastruktur sowie der digitale Euro und Identität – alle basierend auf dezentralen Netzwerken.  Auf der führenden europäischen Krypto-Konferenz werden hochkarätige Inhalte zu aktuellen Trends in den Bereichen DLT, Blockchain und Krypto-Assets in Vorträgen, Diskussionen und Pitches behandelt.

Financial Stability Board (FSB): 

Assessment of Risks to Financial Stability from Crypto-assets 

Die Marktkapitalisierung von #Crypto Assets stieg im Jahr 2021 um das 3,5-fache auf 2,6 Billionen US-Dollar, was bedeutet, dass #Cryptoassets nach wie vor einen vergleichsweise kleinen Teil der gesamten Vermögenswerte des globalen Finanzsystems ausmachen.  Während direkte Verbindungen zwischen Crypto Assets und systemrelevanten Finanzinstituten und Kernfinanzmärkten derzeit noch begrenzt sind, hat die institutionelle Beteiligung an Crypto Asset-Märkten von Investoren und Dienstleistern in den letzten Jahren zugenommen.  Wenn sich der derzeitige Wachstumspfad des Umfangs und der Vernetzung von Crypto Assets mit diesen Institutionen fortsetzt, könnte dies aufgrund ihres Umfangs, ihrer strukturellen Schwachstellen und ihrer zunehmenden Vernetzung mit dem traditionellen Finanzsystem Auswirkungen auf die globale Finanzstabilität haben. 

 Die Risikobewertung des FSB zur Finanzstabilität von Krypto-Assets analysiert Entwicklungen und damit verbundene Schwachstellen in Bezug auf nicht abgesicherte Crypto Assets (wie #Bitcoin), abgesicherte  #Stablecoins und dezentralisierte Finanzen (#DeFi)  sowie andere Plattformen, auf denen Crypto Assets gehandelt werden.  Diese drei Segmente sind in einem komplexen und sich ständig weiterentwickelnden Ökosystem eng miteinander verbunden und müssen bei der Bewertung der damit verbundenen Finanzstabilitätsrisiken ganzheitlich überwacht werden. 

Deka-ESG-Chef: "Aktivisten kapern das Thema Nachhaltigkeit"

Auf Hauptversammlungen werden Anträge für mehr Klimaschutz oft abgebügelt – auch von Asset Managern, die sonst bei jeder Gelegenheit für Nachhaltigkeit trommeln. Wie kann das sein? Deka-Topmanager Ingo Speich stellt sich den Fragen von FONDS professionell ONLINE.

EU-Taxonomie: Die notwendigen Daten sind vielfach noch nicht verfügbar

Gianluca Manca, Head of Sustainability bei Eurizon, spricht über erste Erfahrungen mit den EU-weiten Regelungen, den Mangel an verlässlichen Daten sowie die Herausforderungen, die bezüglich der zulässigen Erdgas- und Kernkraftprojekten auf sein Haus und die Anleger zukommen.

Manca ist Head of Sustainability bei Eurizon. Zudem ist er derzeit Sekretär des Nachhaltigkeitsausschusses und Vorsitzender des Wohltätigkeitsausschusses. Er ist Vorsitzender der ESG Reporting Task Force bei der European Banking Federation (EBF) und vertritt die EBF als Mitglied der EFRAG Project Task Force on European Sustainability Reporting Standards sowie als Mitglied des Vorstands des EU Ecolabel. Er ist auch Mitglied des EFAMA Stewardship and ESG Committee. In den letzten 15 Jahren war er außerdem Mitverfasser verschiedener Veröffentlichungen über ESG-Integration und Klimawandel.

DLT Pilot Regime: 2023 könnte Blockchain auf dem EU‑Kapitalmarkt rechtssicher zum Einsatz kommen

Der europäische Gesetzgeber hat sich auf einen Verordnungsentwurf für ein Pilot Regime für Marktinfrastrukturen auf Distributed-Ledger-Technologie (DLT) Basis geeinigt. Das Pilot Regime sieht vor, eine zeitlich befristete Regulatory Sandbox für Handel und Abwicklung von DLT-Finanzinstrumenten zu bilden. Damit einher geht, dass sich sogenannte DLT Marktinfrastrukturen von bestimmten Regeln der MiFID II und / oder CSDR befreien lassen können, um die DLT im Kapitalmarkt zu testen. Schon Anfang 2023 könnte die Verordnung in Kraft treten – betroffene Marktteilnehmer sollten sich daher bereits jetzt intensiver mit ihr beschäftigen.
von Frank Thole und Amadeus Maximilian Gryger, WEPEX

Wertpapier­abwicklung künftig auf der Blockchain

Die DekaBank will mit Swiat, einer Blockchain-basierten Plattform zur Cross-Border-Abwicklung von Wertpapieren, einen Branchenstandard schaffen.

Adesso Umfrage zeigt Trend im Bankwesen: Bank-Filialen müssen integraler Bestandteil der Digitalisierungsstrategie werden 

Der aktuelle Branchen-Report „Was Bank-Kundinnen und -Kunden wünschen und was Unternehmen bieten“ des IT-Dienstleisters adesso zeigt eine klare Präferenz für eine digitale Customer Journey. Finanzdienstleister sollten deshalb gerade für die Kundenakquise ihren Onlineauftritt optimieren und digitale Finanzgeschäfte priorisieren.

J.P. Morgan plant Eintritt in deutschen Robo-Advisor-Markt

Geht es nach der Papierform, dann wächst im deutschen Markt keine andere Bank auch nur annähernd s0 schnell wie JP Morgan Chase. Noch vor zwei Jahren kam die hiesige Tochter des größten US-Instituts mal gerade auf eine Bilanzsumme von 44 Mrd. Euro – ein Wert irgendwo im Bereich der Hamburger Sparkasse oder der Münchener Hyp.


Im Zuge des Brexits explodierte das Geschäftsvolumen dann allerdings auf 245 Mrd. Euro per Ende 2020. Und damit nicht genug, soll sich die Bilanz durch die jüngste Verschmelzung der irischen sowie der luxemburgischen auf die Frankfurter Einheit nochmal grob verdoppelt haben. Womit die J.P. Morgan SE (wie die vormalige J.P. Morgan AG jetzt heißt) in etwa die Größe der Commerzbank erreicht haben dürfte. Doch, wie gesagt: Das ist erst einmal nur das, was auf dem Papier steht.

Deka gründet Blockchain-Tochter

Die DekaBank bündelt ihr Blockchain-Know-How in der SWIAT GmbH. Kern der hundertprozentigen DekaBank-Tochter ist die Transaktions- und Innovationsplattform SWIAT (Secure Worldwide Interbank Asset Transfer). Geschäftsführer von SWIAT ist Henning Vollbehr. Der Diplom-Mathematiker war bei der HSH Nordbank Derivatehändler und zuständig für die quantitative Analyse, bevor er 2006 zur Deka wechselte. Hier baute er das Trading Desk für Aktienderivate und strukturierte Produkte auf. Zuletzt verantwortete er die Weiterentwicklung der Front Office Systeme des Kapitalmarktgeschäfts – und war der Projektleiter für SWIAT.
  
Auf der Plattform können schon heute Wertpapierprozesse digitalisiert werden. Wofür bislang etwa bei der Emission eines Wertpapiers aufwendige Abstimmungen und Dokumentationen bis hin zur klassischen Papierurkunden notwendig waren, reichen heute schon wenige Klicks für eine Umsetzung in Echtzeit. Der Prozess wird so nicht nur effizienter, schneller und günstiger, sondern auch sicherer.
  
SWIAT soll zu einem Marktkonsortium aufgebaut werden und bietet Banken, Asset Managern und Infrastrukturdienstleistern an, Teil der Plattform zu werden und offene Schnittstellen zu nutzen. Die Plattform stellt eine gemeinsame Blockchain-Infrastruktur zur Verfügung, auf der die Teilnehmer eigene Produkte entwickeln und an den Markt bringen können. „SWIAT stößt die Tür in die neue Finanzwelt auf. Auf der Plattform können Finanzinstitute innovative Geschäftsmodelle entwickeln und die Infrastruktur für ein neues digitales Finanzökosystem entscheidend mitprägen“, sagt Henning Vollbehr, Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft.
  
Ziel von SWIAT ist es, die noch weitgehend fragmentierten Prozesse innerhalb der Branche abzulösen und gemeinsame Standards für die internationale Wertpapierabwicklung zu schaffen. „Die Digitalisierung wird die Finanzmärkte in den nächsten Jahren deutlich verändern. Finanzmarktteilnehmer müssen sicherstellen, dass sie anschlussfähig bleiben. Das wird nur gelingen, wenn wir bei Infrastrukturthemen kooperieren. SWIAT bietet diese Chance“, sagt Martin K. Müller, Vorstandsmitglied der DekaBank. Die Plattform nutzt die Prozesse und Mechanismen der teilnehmenden Institute und lässt sich in deren bestehende Infrastruktur integrieren.

Dekabank erwartet 20-Prozent-Anteil für Kryptowertpapiere binnen fünf Jahren

Dies gilt allerdings nur bei Emissionen für institutionelle Anleger, wie Marion Spielmann, Chief Operating Officer Bankgeschäftsfelder und Verwahrstelle der Dekabank, in einem Gespräch mit Journalisten sagte.

Apple to turn iPhone into a payment terminal

Apple arbeitet an einem Update, das das iPhone in ein Zahlungsterminal verwandeln wird und es Benutzern ermöglicht, Zahlungen mit dem Antippen einer Karte zu akzeptieren.

Unter Berufung auf „Leute mit Kenntnis der Angelegenheit“ sagt Bloomberg, das Unternehmen arbeite seit etwa 2020 an der neuen Funktion, als es 100 Millionen US-Dollar für das kanadische Startup Mobeewave zahlte.

Diese Funktion wird Square und der neuen Generation von SoftPOS-Anbietern wahrscheinlich einen Rückschlag bereiten, da sie die Tap-and-Pay-Funktionalität als integrierten Teil des Geräts bereitstellt, ohne dass die Hilfe von Drittanbietern erforderlich ist.

Neuer ESG-Fonds mit Fokus auf sozialen Faktoren

Die DWS hat heute einen neuen, nachhaltig anlegenden Aktienfonds aufgelegt. Der DWS Invest ESG Women for Women investiert weltweit in Unternehmen, die Wert auf Umweltschutz, gute Unternehmensführung und eine faire Behandlung ihrer Mitarbeiter legen.

Kryptobörse BitMEX übernimmt deutsche Privatbank Von der Heydt

Das Bankhaus von der Heydt ist neben M.M. Warburg und Donner & Reuschel eine der wenigen traditionellen Banken in Deutschland, die die Verwahrung und Tokenisierung von digitalen Vermögenswerten anbieten – und das ziemlich erfolgreich. BXM Operations (BitMEX) will sich die Privatbank jetzt kaufen. 

Verordnung über Anforderungen an elektronische Wertpapierregister (eWpRV)

Der neue Entwurf der eWprV ist am 14.02.2022 erschienen.

 

Nach der ersten Anhörung wurde der gemeinsame #Referentenentwurf überarbeitet. Der Referentenentwurf der #eWpRV konkretisiert die Anforderungen an die Führung von elektronischen Wertpapierregistern nach dem am 10. Juni 2021 in Kraft getretenen Gesetz über elektronische Wertpapiere (#eWpG).

 

Bei der Erstellung des überarbeiteten Entwurfs der eWpRV wurden Anmerkungen aus den Stellungnahmen der ersten Anhörung der Ressorts, Länder und Verbände sowie des BSI berücksichtigt. 

 

Der Entwurf wurde im Wesentlichen in folgenden Punkten geändert:

  • Vorgabe, dass eine Änderung des Zugangs zu Anlagebedingungen von elektronischen Anteilsscheinen rechtzeitig und in geeigneter Weise bekannt zu machen ist, § 7 Abs. 2 eWpRV-Entwurf,
  • Erleichterung bei der Bezeichnung des Emittenten, wenn ein LEI vorliegt, § 8 Abs. 1 Nr. 2 eWpRV-Entwurf,
  • Eigenständige Begriffsbestimmung für Teilnehmer eines elektronischen Wertpapierregisters oder Kryptowertpapierregisters für den gesamten Anwendungsbereich der Rechtsverordnung, § 2 eWpRV-Entwurf,
  • Zulassung der Identifizierung desjenigen, der Einsicht in das Register nehmen will, auch durch Erfüllung bestimmter Voraussetzungen des GwG, §§ 10 Abs. 4, 11 Abs. 4 eWpRV-Entwurf,
  • Verschiedene Klarstellungen zu Begriffen, Abruf von Daten und Präzisierung von Fristen, z. B. §§ 18 Abs. 2, 19 Abs. 2 eWpRV-Entwurf.

 

Stellungnahmen zum überarbeiteten Referentenentwurf sind bis zum 25. Februar 2022 einzureichen.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken hatten ein durchschnittliches Fusionsjahr

2021 war ein im Vergleich durchschnittliches Fusionsjahr bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Bei den öffentlich-rechtlichen Instituten standen sechs Hochzeiten auf dem Programm, bei den Volks- und Raiffeisenbanken waren es 43. 

Amundi und Lyxor – hier entsteht ein neuer europäischer ETF-Champion

Paukenschlag in der ETF-Branche: Amundi hat Lyxor übernommen, es entsteht ein neues europäisches ETF-Powerhaus. Wie die Pläne des neu geschaffenen Giganten aussehen.

China schneller als die EU

Chinas Zentralbank schafft weiter Voraussetzungen für ihre digitale Währung (CBDC=Central Bank Digital Currency). Sie hat ihre CBDC-Wallet-App in den Android- und Apple-App-Stores eingeführt, um sich auf die bevorstehenden Olympischen Winterspiele vorzubereiten 

Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte startet ins Bitcoin-Geschäft

Sparkassen arbeiten an einem Konzept für den Handel mit Kryptowährungen, Genossenschaftsbanken auch, wie ein Sprecher des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) bestätigt.

Reuters - UniCredit-Chairman: Übernahmen und Fusionen unter Banken erfordert europäischen Fokus

Laut dem Chairman von UniCredit, Pier Carlo Padoan, sollten Bankenfusionen auf die europäische Expansion abzielen. Er warnt vor M&A-Deals, die die Banken stärker auf das Inland fokussieren und nationaler werden ausrichten, anstatt europäischer zu werden. UniCredit verlor letztes Jahr seine nationale Führung in Italien an die Rivalin Intesa Sanpaolo, die das mittelständische UBI übernahm, um einen nationalen Champion zu schaffen. UniCredit hat erst im Oktober einen Deal mit der italienischen Regierung abgelehnt, um den geretteten Rivalen Monte dei Paschi zu übernehmen.  Padoans Bekräftigung, dass die Bank im Interesse der Aktionäre potenzielle M&A-Optionen im Ausland prüfen würde, könnte ein Zeichen in Richtung Spanien und Deutschland sein.  Auch der spanische Markt hat sich mit der Übernahme von Bankia durch die Caixabank und dem Kauf der Liberbank durch Unicaja konsolidiert. In Deutschland schreitet die Bankenkonsolidierung ebenfalls voran. UniCredit hat vor Jahren die deutsche HypoVereinsbank übernommen und wird immer wieder Interesse am Kauf der Commerzbank nachgesagt. In Bezug auf das Potenzial für Fusionen und Übernahmen von Banken nach der Pandemie erwartet Pier Carlo Padoan, dass die Situation sogar einen zusätzlichen Anreiz für den Sektor bietet, sich noch weiter zu konsolidieren.  In Bezug auf organisatorische Veränderungen, die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurden, sagte er, dass UniCredit die Remote-Arbeit in eine Chance für alle  verwandeln wolle.

UniCredit verlangt derzeit, dass Mitarbeiter in den Zentralen an zwei Tagen in der Woche kommen, und sobald der Notfall vorbei ist, wechselt Unicredit auf freiwilliger Basis zu einem Hybridmodell. 

Auf der Blockchain: DekaBank emittiert erste Kryptowertpapiere

Die DekaBank hat ihre ersten Kryptowertpapiere emittiert und damit auch die Geschäftstätigkeit zur Führung eines Kryptowertpapierregisters aufgenommen. Die Emissionen der Inhaberschuldverschreibungen erfolgte über die Blockchain-basierte Deka-Wertpapierplattform SWIAT. Käufer der Anleihen sind das Bankhaus Metzler und Hauck & Aufhäuser.

WEPEX - das neue Mitglied im Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) 

Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) ist die assetklassen- und produktübergreifende Interessenvertretung für Alternative Investments in Deutschland.


Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit!

Greenfield On: Berliner Investor legt größten Krypto-Fonds Europas auf

Insgesamt 135 Millionen Euro hat der Berliner Finanzinvestor Greenfield One mit einem Krypto-Fonds eingesammelt. Erste Gelder wurden auch bereits investiert.

GESETZESÄNDERUNG: Institutionelle dürfen nun in Kryptos investieren

Institutionellen Investoren in Deutschland ist es nun auch möglich, über Spezialfonds bis zu 20 Prozent ihres Anlagevermögens in Kryptowährungen zu investieren. Möglich macht dies die Verabschiedung des Fondsstandortgesetzes.

Börse Frankfurt verlängert Handelszeiten für Aktien, ETFs, ETPs und Publikumsfonds

Seit Montag können Sie in Frankfurt Aktien, ETFs, ETPs und Fonds bis 22 Uhr kaufen und verkaufen.


24. November 2021. FRANKFURT (Deutsche Börse). Ab dem 29. November können Anleger*innen Aktien, ETFs und ETPs sowie Publikumsfonds an der Börse Frankfurt bis 22 Uhr handeln. Durch die Verlängerung der Handelszeiten können Anleger*innen unter anderem am späten Abend auf Ereignisse an den US-Märkten reagieren und dabei die Vorteile des börslichen Handels nutzen.

Möglich macht dies die im September 2021 eingeführte neue Wertpapier-Clearing-Plattform „C7 SCS“ der Eurex Clearing. Somit wird erstmalig in Deutschland der Späthandel von Aktien, ETFs und ETPs sowie Publikumsfonds mit zentraler Gegenpartei bis 22:00 Uhr möglich.

Über den Handelsplatz Börse Frankfurt sind mehr als 1,4 Millionen Wertpapiere handelbar, darunter Aktien, Anleihen, ETFs, ETCs, ETNs, Fonds sowie Optionsscheine und Zertifikate.

Koalitionsvertrag: Möglichkeit zur Emission elektronischer Wertpapiere auch auf Aktien auszuweiten (eWpG)

Der Koalitionsvertrag enthält einige interessante Aussagen, z.B. S . 172: “die Möglichkeit zur Emission elektronischer Wertpapiere auch auf Aktien ausweiten”. Die Ausweitung des eWPG über Inhaberschuldverschreibungen, Fonds und ETFs hinaus auf Aktien ist wirklich spannend.

 

Bezüglich dem Terminus “digitaler Euro” heißt es, dass man “den Prozess zur Einführung eines digitalen Euro als Ergänzung zum Bargeld, der als gesetzliches Zahlungsmittel in Europa für alle zugänglich und allgemein einsetzbar ist … konstruktiv begleiten” will (S. 172, Z. 17-21). Die Betonung liegt hier abermals auf “Ergänzung zum Bargeld”.

Unter dem Aspekt “Digitale Finanzdienstleistungen und Währungen” erklärt die Koalition ihre Absichten für “FinTechs, InsurTechs, Plattformen, NeoBroker und alle weiteren Ideengeber”, für die “Deutschland einer der führenden Standorte innerhalb Europas werden” soll. Dabei fordert die Ampel hier vor allem die Eliminierung von unnötiger Bürokratie. An dieser Stelle heißt es auch, dass “es gilt, die mit den neuen Technologien, wie z. B. Blockchain, verbundenen Chancen zu nutzen, Risiken zu identifizieren und einen angemessenen regulatorischen Rahmen [zu] schaffen” (S. 172). 

Haspa migriert zu dwpbank - Wertpapiergeschäft komplett ausgelagert

Die Hamburger Sparkasse ist mit ihrem Wertpapiergeschäft zur Deutschen WertpapierService Bank migriert, d.h. die Serviceplattform der dwpbank wickelt nun das komplette Wertpapiergeschäft der größten deutschen Sparkasse ab. Das erweiterte Produktangebot steht nun sowohl in den Filialen als auch über die App zur Verfügung, und die Kunden können auf allen Kanälen auf das Wertpapier-Angebot zugreifen. Zudem steht ihnen nun ein deutlich erweitertes Sparplanangebot zur Verfügung. 

International Sustainable Standards Board will in Frankfurt schon Anfang 2022 starten

Die IFRS Foundation hat neben der Wahl des Standorts für das ISSB weitere Entscheidungen getroffen, um den globalen Finanzmärkten qualitativ hochwertige Angaben zu Klima- und anderen Nachhaltigkeitsthemen liefern zu können.

HSBC Deutschland wird Niederlassung von Kontinental-Europa-Sparte

Die in Deutschland-Tochter der britischen Großbank soll bis 2023 Teil der Kontinentaleuropa-Sparte werden. In Deutschland und Europa hat man ambitionierte Wachstumspläne.

Zurich entwickelt mit adesso die Umweltschutz-App „Planet Hero“ 

Jeder kann sich für unsere Erde engagieren – mit kleinen Schritten für mehr Umweltschutz. Die neue App „Planet Hero“ der Zurich Gruppe Deutschland ist seit Dienstag in allen App-Stores (Android/iOS) erhältlich und zeigt, wie es geht. Wer nachhaltiger leben möchte, bekommt mit der App täglich wichtige Impulse, wie man im persönlichen Umfeld zum „Klimaretter“ werden kann. Die technische Realisierung stammt aus dem Hause adesso. 

Die Bankenkonsolidierung in Deutschland wird fortgesetzt 

Die Bankenkonsolidierung in Deutschland wird fortgesetzt mit einer Großfusion im genossenschaftlichen Bankensektor: Die „DKM Darlehenskasse Münster“ und die „Bank für Kirche und Caritas“ in Paderborn wollen sich 2022 zusammenschließen und damit zur größten deutschen Kirchenbank werden. Zusammen brächten es die beiden  katholischen Institute auf eine Bilanzsumme von 10,6 Mrd. Euro und wären als fusionierte Bank unter sämtlichen Genobanken gemessen an der Bilanzsumme die Nummer acht. Beide Banken halten Anpassungen für erforderlich, um sich am Markt zu positionieren.
 Die Arbeitsplätze in Paderborn und Münster sollen erhalten bleiben. 

Ethereum Blockchain-Upgrade: Kostenstruktur der Transaktionen wird zum Leid der Miner vereinheitlicht 

Ethereum (ETH) hat am 5. August eines der größten Updates der vergangenen Jahre durchgeführt. Das auch als „London-Upgrade“ bekannte Update wurde laut dem Geschäftsführer der Börse Stuttgart „sehnlichst von der Community erwartet“. 

Verordnung über Kryptofondsanteile (KryptoFAV)

Am 4. Juni 2021 ist das Gesetz zur Einführung von elektronischen Wertpapieren in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz wurde durch Änderung des Kapitalanlagegesetzbuchs auch die Möglichkeit geschaffen, elektronische Anteilscheine an Investmentvermögen in der Rechtsform des Sondervermögens zu begeben, die in ein zentrales Register eingetragen werden. Zur weiteren Förderung des Fondsstandortes Deutschland soll den Anbietern von Investmentfonds nun mit der Verordnung über Kryptofondsanteile (KryptoFAV) die Möglichkeit eröffnet werden, auch Kryptofondsanteile zu begeben.

Die Neuregelung ermöglicht es den Anbietern von Investmentfonds, elektronische Anteilscheine künftig auch durch Eintragung in eine Kryptowertpapierregister als sog. Kryptofondsanteile zu begeben. Die Verordnung regelt die grundsätzliche Möglichkeit zur Begebung von Kryptofondsanteilen und erstreckt dazu die Vorschriften des Gesetzes für elektronische Wertpapiere auf elektronische Anteilscheine. Es wird sichergestellt, dass die registerführende Stelle eines Kryptowertpapierregisters, in dem Kryptofondsanteile eingetragen werden, stets die Verwahrstelle des Investmentfonds selbst ist. Dadurch wird gewährleistet, dass die Verwahrstelle ihren Aufgaben im Verhältnis zum Anleger nachkommen kann. 

Umfangreiche DAX-Reform

Dem Deutschen Aktienindex (Dax) steht seine bisher größte Reform bevor. Anlass für die Reform mit einer Verschärfung der Regeln ist vor allem des Zusammenbruch des ehemaligen Dax-Unternehmens Wirecard. Wegen der Insolvenz des Zahlungsdienstleisters hatte der Börsenbetreiber Deutsche Börse sein Regelwerk überarbeitet, damit Pleite-Firmen nun mit einer Frist von zwei Handelstagen direkt aus den Auswahlindizes fliegen. Bei Wirecard hatte das alte Regelwerk den Dax-Verbleib trotz des Skandals bis zu einer regulären Prüfung vorgesehen.

Die Reform beinhaltet strengere Vorgaben: Bevor Unternehmen in den Dax aufgenommen werden können, müssen sie nun zwei Jahre lang operativ Geld verdient haben. Die entscheidende Kennzahl ist also das so genannte Ebitda. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte. Für Unternehmen, die im Dax sind, gilt diese Regelung nicht - sie fliegen also nicht raus, wenn sie dieses Kriterium nicht erfüllen. Außerdem müssen Unternehmen in den Dax-Auswahlindizes spätestens 90 Tage nach Geschäftsjahresende ihren testierten Jahresbericht vorlegen. Dazu kommt, dass sie zwingend Quartalsberichte veröffentlichen müssen - und das spätestens 45 Tage nach Ende des Quartals. Unternehmen, die eine dieser Bedingungen nicht erfüllen, erhalten eine 30-tägige Warnfrist. Sollte es dann immer noch keinen Bericht geben, werden sie unmittelbar aus dem Index ausgeschlossen. 

Der Leitindex Dax wird nun von 30 auf 40 Werte aufgestockt, die Nachrücker kommen aus dem MDax, der dann nur noch 50 statt 60 Werte enthält. Künftig ist für die Aufnahme in den Dax der Börsenwert der frei handelbaren Aktien und nicht länger auch das Handelsvolumen. Bekannt gegeben wird die neue Zusammensetzung am kommenden Freitag nach 22 Uhr. Vollzogen wird die Umstellung am 20. September. Hintergrund ist, im Vergleich zum Startjahr des Dax 1988 gibt es mittlerweile sehr viel mehr größere börsennotierte Werte. Außerdem wird der Dax zugleich verjüngt, weil einige wachstumsstarke Unternehmen aus dem MDax nach oben rücken. Andere europäische Leitindizes enthalten bereits teils deutlich mehr Unternehmen. Der Dax rückt nun näher an internationale Standards heran. Durch die Erweiterung auf 40 Werte wird der Leitindex die deutsche Wirtschaft besser abbilden als bisher. 

Clearstream erhält Banklizenz für deutschen Zentralverwahrer

Der Nachhandelsdienstleister der Gruppe Deutsche Börse hat von der BaFin die CSDR-Lizenz bekommen. Das sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem harmonisierten europäischen Nachhandelsumfeld, hieß es in einer Clearstream-Mitteilung.

Karlsruher IT-Dienstleister Fiducia & GAD IT heißt künftig Atruvia

Aus Fiducia & GAD IT AG wird die Atruvia AG. Doch nicht nur der Name ändert sich beim krisengeschüttelten Dienstleister der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken.

Konsolidierung von Banken und Sparkassen schreitet voran

Angesichts der steigenden Herausforderungen aus Digitalisierung und Bankenregulierung stellen sich Zusammenschlüsse als sinnvolle Maßnahme dar zur Realisierung von Synergien. Die neue und größere Institution bleibt mit der Fusion nicht nur stark, sondern stellt sich vielmehr noch leistungsfähiger auf, da Synergien gehoben werden und die Effizienz des Ressourceneinsatzes deutlich gesteigert werden können. Der Sparkassenverband begrüßt daher weitere Zusammenschlüsse wie nun in Bayern: Die geplante Fusion der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen mit der Sparkasse Oberland nimmt im zweiten Anlauf Fahrt auf: Mit der Unterzeichnung des Fusionsvertrags ist nun ein entscheidender Schritt in die gemeinsame Zukunft ab dem 1. Juni 2022 erfolgt. Nachdem im Vorfeld alle Gremien einstimmig für den Zusammenschluss gestimmt hatten, kann jetzt der Fahrplan für die Fusion erstellt werden. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, bekräftigt die Entscheidung für   eine größere Sparkasse, die den westlichen Teil des bayerischen Oberlands mit Finanzdienstleistungen versorgen wird

Targobank nimmt Tagesgeld und Sparbuch aus Angebotspalette

Das Niedrigzinsumfeld führt zu radikalen Maßnahmen. Die Targobank vollzieht einen radikalen Schritt und nimmt nach Informationen von Finanz-Szene.de Sparbücher und Tagesgeldkonten aus der Angebotspalette. Betroffen sind nicht nur – wie bei anderen Banken – Neukunden, sondern auch die rund 3,7 Mio. Bestandskunden können die Sparprodukte nicht länger eröffnen. Von der Website der Targobank sind die Produkte schon komplett verschwunden. Einzig im Angebot verblieben ist das Festgeldkonto, das allerdings erst ab zwei Jahren fixer Laufzeit eine weitgehend zinsfreie Möglichkeit bietet, sein Geld zu parken (effektiver Jahreszins: 0,01% für 2 Jahre). Bestehende Tagesgeldkonten und Sparbücher werden fortgeführt.

Auch bei den Banken ist die Cloud dabei, salonfähig zu werden

Angesichts der zunehmenden Nutzung externer Clouds stellt sich auch für Banken die Frage nach einer Cloud-Strategie. Eine totale Verweigerungshaltung ist für die meisten Institute kaum durchzuhalten. Eine Cloud-Strategie steht auf der Agenda jedes Finanzinstituts, das sich bisher damit nicht oder kaum beschäftigt hat. Der vorliegende Beitrag geht auf einige Elemente einer Cloud-Strategie für ein Finanzinstitut ein, ohne den Anspruch der Vollständigkeit zu erheben. 

Konsolidierung in der Banken- und Sparkassengruppe setzt sich fort.

Eine weitere Sparkassenfusion fügt sich nahtlos in die Konsolidierung der Sparkassen-Finanzgruppe und der deutschen Banken ein. Die Bezirksregierung Schwaben-Bodensee hat die Fusion der Kreissparkasse Augsburg mit der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim genehmigt. Der Weg für die neue Großsparkasse Schwaben-Bodensee ist damit frei. Die Kreissparkasse Augsburg ist mit einer Bilanzsumme von gut 3,9 Mrd. Euro laut Rangliste des Sparkassenverbands bislang Nummer 113 in Deutschland (Stand Ende 2020). Die größere Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim liegt mit etwas mehr als 5 Mrd. Euro auf Platz 77. Mit gemeinsam etwa 9 Mrd. Euro Bilanzsumme rücken sie unter die Top 30 der Sparkassen-Institute bundesweit auf. Sie zählen damit auch zu den größten Sparkassen in Bayern. Die Zahl der kommunalen Geldhäuser schrumpft seit Jahrzehnten, da es jedes Jahr Fusionen gibt, die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim ist ebenfalls das Ergebnis früherer Zusammenschlüsse. Getrieben ist das hauptsächlich von Kostendruck, in den vergangenen Jahren verschärft durch die Niedrigzinssituation, die die Gewinne der Sparkassen und Banken schrumpfen lässt; hinzukommen der zunehmende Regulierungsdruck der Regierung und der Aufsicht und die Digitalisierung. Eine Analyse der jeweiligen Bankstellenberichte der Deutschen Bundesbank zwischen 1990 und 2020 zeigt, dass sich die Zahl der Sparkassen und Banken insgesamt in Deutschland von 4.740 im Jahr 1990 (Sparkassen: 790) im Durchschnitt um 102 p.a. verringert hat, bis auf 1.676 im Jahr 2020 (Sparkassen: 383). Dieser Trend setzt sich in 2021 fort und nach Einschätzung vieler Experten auch in den Folgejahren, einige erwarten am Ende des Konsolidierungsprozesses eine Anzahl von nur noch rund 500 Sparkassen und Banken in Deutschland.

Helaba und LBBW bündeln ihre Kräfte ohne Fusion

Die Sparkassen-Finanzgruppe rückt enger zusammen: Helaba und LBBW wollen enger kooperieren statt gleich zu fusionieren. Beide Landesbanken streben eine Bündelung von Kompetenzen in diversen Feldern des Sparkassengeschäfts an und übertragen sich gegenseitig Geschäftsaktivitäten. Die Institute haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) übertragen sich gegenseitig Geschäftsaktivitäten - ohne vollständig zu fusionieren. Mit der Bündelung von Kompetenzen wollen sie einen Beitrag zur Stärkung der S-Finanzgruppe leisten. der LBBW-Chef hatte sich in den letzten einige Male dahingehend geäußert, dass Landesbanken lieber intensiver kooperieren sollten statt sich zusammenzuschließen, während nach wie vor eine Fusion der Deka und der Helaba nach entsprechenden Untersuchungen der Institute im Raum steht. 

Konsultation 13/2021 - Entwurf einer BaFin-Richtlinie für nachhaltige Investmentvermögen

Anleger haben ein zunehmendes Interesse an nachhaltig ausgerichteten Fondsprodukten. Die Anzahl der Investmentvermögen, die sich im Namen als nachhaltig bezeichnen oder als explizit nachhaltig vertrieben werden, nimmt daher kontinuierlich zu. Da es weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene aktuell Regelungen dazu gibt, wann sich ein Investmentvermögen im Namen als nachhaltig bezeichnen oder als explizit nachhaltig vertrieben werden darf, besteht die erhöhte Gefahr eines sogenannten Greenwashing. Hierbei werden dem Anleger vermeintlich nachhaltige Investmentvermögen angeboten, deren Zusammensetzung Nachhaltigkeitsgesichtspunkten jedoch gar nicht oder nur in einem rudimentären Umfang Rechnung trägt.

BMF: Verordnung über Anforderungen an elektronische Wertpapiere (eWpRV)

Der gemeinsamen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz für eine Verordnung über Anforderungen an elektronische Wertpapierregister (eWpRV) konkretisiert die Anforderungen an die Führung von elektronischen Wertpapierregistern nach dem am 10. Juni 2021 in Kraft getretenen Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG). Der Entwurf wurde auf der Grundlage von §§ 15 und 23 eWpG erstellt. Die Verordnung bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.

Das eWpG ermöglicht, bei der Begebung von Schuldverschreibungen und Investmentfonds-Anteilscheinen auf die bisher vorgeschriebene Wertpapierurkunde zu verzichten und die Wertpapiere stattdessen über deren Eintragung in ein elektronisches Wertpapierregister zu begeben.

Elektronische Wertpapierregister sind entweder vom Zentralverwahrer oder einer Depotbank geführte zentrale Register oder mittels der Blockchain-Technologie oder vergleichbarer Technologien geführte Kryptowertpapierregister. Registerführende Stellen müssen dabei nach dem eWpG verschiedene Anforderungen erfüllen. 

Der Referentenentwurf der eWpRV zielt darauf ab, für registerführende Stellen möglichst rechtssichere Rahmenbedingungen zu schaffen und zugleich ein hohes Niveau an Anlegerschutz sicherzustellen. 

S-Broker ermöglicht nun auch indirekte Krypto-Investments

Der Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe bietet künftig ETFs und Aktien an, die in Kryptowährungen und Blockchain-Technologie investieren.

Kommission stärkt Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Die Europäische Kommission hat heute (Dienstag) ein Paket von Gesetzgebungsvorschlägen vorgelegt, mit denen sie die Vorschriften der EU zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung stärken will. Dazu zählt auch ein Vorschlag zur Schaffung einer neuen EU-Behörde für die Geldwäschebekämpfung. Die Kommission schlägt außerdem eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro vor, mit einer Ausnahme für Transaktionen zwischen Privatleuten. Valdis Dombrovskis, Exekutiv-Vizepräsident für eine Wirtschaft im Dienste der Menschen, sagte: „Jeder neue Geldwäscheskandal ist einer zu viel – und zugleich ein Weckruf, dass wir weiter daran arbeiten müssen, die Lücken in unserem Finanzsystem zu schließen.“

Die EZB macht den Weg frei für den digitalen Euro

Der EZB-Rat hat entschieden: Aus den vagen Plänen für eine neue Digitalwährung soll das Großprojekt des digitalen Euro werden. Unter Europas Notenbankern waren die Meinungen dazu durchaus unterschiedlich.

Umsetzung der SFDR auf Level 2 wird auf Mitte 2022 verschoben

Die Verschiebung von Level 2 der SFDR um 6 Monate entbindet zwar nicht de jure von den Veröffentlichungspflichten, die auf Level 1 per 1.1.2022 gelten. Da die detaillierten Formate der Offenlegung – insbesondere das PAI-Statement der Gesamtfirma und das Nachhaltigkeitsreporting für Fonds und Vermögensverwaltungsmandate – werden jedoch in Level 2 (den RTS) geregelt. Deren Anwendung gilt jetzt erst ab 1.7.2022. De facto bedeutet dies, dass Jahresberichte von Fonds ab diesem Datum entsprechende Angaben enthalten müssen, sowie die Quartalsberichte für Vermögensverwaltungsmandate. Das PAI-Statement der KVG bzw. des Vermögensverwalters ist weiterhin spätestens am 30.6. 2023 zu erstellen (für 2022).

Home Office auf dem Vormarsch - DZ Bank setzt Konkurrenz unter Druck

Die Zukunft liegt für die DZ Bank in der Mitte, auf der 28. Etage ihres 51 Stockwerke hohen Büroturms im Frankfurter Bankenviertel. Einzelbüros sind hier nicht länger zu finden, stattdessen Schreibtische zum Teilen und viele Besprechungsräume. Die Wände sind beschreibbar, private Unterlagen können in Schließfächern verstaut werden, und statt fester Telefone koppelt man sein Headset mit dem nächsten freien Computer. Es sei auf jeden Fall inspirierend, modern und biete viele Möglichkeiten, Dinge spontan zu besprechen, meint eine Mitarbeiterin, die das Arbeiten auf der 28. Etage schon ausprobiert hat. „Für mich hat es etwas von einer studentischen Arbeitsweise.“ Für Tage mit vielen Telefongesprächen oder hohem Konzentrationsbedarf sei aber das Homeoffice besser, rät eine Mitarbeiterin den Kollegen, die sich ansonsten begeistert zeigt: „Wir sollten wegkommen von dem Gedanken, dass man den ganzen Tag an einem Platz verbringt.“

 

Bei dieser einen Test-Etage im Westend-Tower der DZ Bank, die im Raum Frankfurt 3500 Mitarbeiter hat, wird es nicht lange bleiben. Fünf weitere Musteretagen sollen bald dazukommen. Möglich wird dies, weil die Zentralbank von 800 Genossenschaftsbanken aus der Corona-Krise die Lektion mitnimmt, dass mehr Homeoffice dem Unternehmen nutzt – womit sich aber auch der Bürobedarf verändert. 

Die Deutsche WertpapierService Bank (dwpbank) baut ihr Angebot an Aktiensparplänen für Sparkassen sowie Privat- und Geschäftsbanken aus

Erst im Mai hatte die DWP Bank ihren angeschlossenen Instituten Aktiensparpläne für deren Kunden angeboten. Die Erweiterung des Portfolios auf 1.100 Aktien greift die Nachfrage auf. Für das erste Quartal meldet die Bank Höchstwerte bei Transaktionen und Sparplänen.

Pläne der EZB: DK ist für Einführung eines digitalen Euro

Mitte Juli wird die Europäische Zentralbank (EZB) darüber entscheiden, ob sie das Projekt digitaler Euro weiterverfolgt. Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hält dessen Einführung für notwendig. „Wir sind davon überzeugt, dass ein digitaler Euro von zentraler Bedeutung ist, um die digitale und monetäre Souveränität Europas zu stärken und die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents zu sichern“, erklärte die DK, der Zusammenschluss der deutschen Bankenverbände, in einem Grundsatzpapier. Der globale Trend in Richtung digitalem Zentralbankgeld (CBDC) sei unübersehbar und stelle eine Chance und zugleich Herausforderung dar. Auch weiterentwickelte kreditwirtschaftliche Zahlungsverkehrslösungen würden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Über einen Giralgeldtoken und die Ausrichtung bestehender Zahlungssysteme auf DLT-basierte Geschäftsprozesse sollten komplementäre Zahlungsverkehrslösungen zu CBDC geschaffen werden, so die DK. 

Deutsche Finanzaufseher erteilen erste Lizenz zur Kryptoverwahrung | Regulierung | 29.06.2021 | Institutional Money

Die Bafin erlaubt dem US-Haus Coinbase als erstem Finanzdienstleister in Deutschland, digitale Vermögenswerte zu verwahren. Damit erhält das Geschäft rund um Bitcoin & Co. einen Auftrieb. 

Crypto Assets Conference (# CAC21A): Blockchain Center der Frankfurter School

Frank Thole und Amadeus Gryger freuen sich auf die Teilnahme an der #Crypto Assets Conference (# CAC21A), die vom #Blockchain Center der Frankfurter School vom 31. Mai bis 2. Juni 2021 federführend von unserem Beirat Prof. Dr. Philipp Sandner organisiert wird. Die Konferenz ist eine hervorragende Veranstaltung, bei der Experten für #Blockchain, #Kryptos und Finanzen zusammenkommen: Startups, Unternehmen, Aufsichtsbehörden.  Das CAC konzentriert sich auf #Bitcoin, #Crypto-Assets und dezentrale Finanzen (Tag 1), digitale Wertpapiere und Infrastruktur (Tag 2) sowie den digitalen Euro und die digitalen Identitäten (Tag 3). Teilnahme ist auch in diesem Jahr wieder online und vor Ort in Frankfurt möglich.

EIB issues digital bond on public blockchain

The European Investment Bank (EIB) has issued a EUR100 million two-year bond using public blockchain technology.Goldman Sachs, Santander and Societe Generale acted as joint lead managers for the transaction, which represents the market’s first multi‑dealer led, primary issuance of digitally native tokens using public blockchain technology.

The EIB issued a series of bond tokens on the Ethereum blockchain where investors purchased and paid for them using traditional fiat.

Wettbewerbsbehörden aus Deutschland, Großbritannien und Australien verständigen sich auf gemeinsame Erklärung zur Fusionskontrolle

Das Bundeskartellamt, die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) und die australische Behörde Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) haben sich heute auf eine gemeinsame Erklärung zur Fusionskontrolle verständigt. In der gemeinsamen Erklärung spiegelt sich das gemeinsame Verständnis der drei Behörden wider, dass eine konsequente Durchsetzung der Fusionskontrolle der Schlüssel zum Erhalt von Wettbewerb und Vielfalt ist. Die Leiter der drei Behörden, Andreas Mundt (Präsident des Bundeskartellamts), Andrea Coscelli (Leiter der CMA) und Rod Sims (Vorsitzender der ACCC), trafen sich virtuell, um über gemeinsame Herausforderungen für die Fusionskontrolle, wie etwa die Digitalwirtschaft, die Globalisierung und die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie, zu diskutieren.