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Ethereum Blockchain-Upgrade: Kostenstruktur der Transaktionen wird zum Leid der Miner vereinheitlicht 

Ethereum (ETH) hat am 5. August eines der größten Updates der vergangenen Jahre durchgeführt. Das auch als „London-Upgrade“ bekannte Update wurde laut dem Geschäftsführer der Börse Stuttgart „sehnlichst von der Community erwartet“. 

Verordnung über Kryptofondsanteile (KryptoFAV)

Am 4. Juni 2021 ist das Gesetz zur Einführung von elektronischen Wertpapieren in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz wurde durch Änderung des Kapitalanlagegesetzbuchs auch die Möglichkeit geschaffen, elektronische Anteilscheine an Investmentvermögen in der Rechtsform des Sondervermögens zu begeben, die in ein zentrales Register eingetragen werden. Zur weiteren Förderung des Fondsstandortes Deutschland soll den Anbietern von Investmentfonds nun mit der Verordnung über Kryptofondsanteile (KryptoFAV) die Möglichkeit eröffnet werden, auch Kryptofondsanteile zu begeben.

Die Neuregelung ermöglicht es den Anbietern von Investmentfonds, elektronische Anteilscheine künftig auch durch Eintragung in eine Kryptowertpapierregister als sog. Kryptofondsanteile zu begeben. Die Verordnung regelt die grundsätzliche Möglichkeit zur Begebung von Kryptofondsanteilen und erstreckt dazu die Vorschriften des Gesetzes für elektronische Wertpapiere auf elektronische Anteilscheine. Es wird sichergestellt, dass die registerführende Stelle eines Kryptowertpapierregisters, in dem Kryptofondsanteile eingetragen werden, stets die Verwahrstelle des Investmentfonds selbst ist. Dadurch wird gewährleistet, dass die Verwahrstelle ihren Aufgaben im Verhältnis zum Anleger nachkommen kann. 

Umfangreiche DAX-Reform

Dem Deutschen Aktienindex (Dax) steht seine bisher größte Reform bevor. Anlass für die Reform mit einer Verschärfung der Regeln ist vor allem des Zusammenbruch des ehemaligen Dax-Unternehmens Wirecard. Wegen der Insolvenz des Zahlungsdienstleisters hatte der Börsenbetreiber Deutsche Börse sein Regelwerk überarbeitet, damit Pleite-Firmen nun mit einer Frist von zwei Handelstagen direkt aus den Auswahlindizes fliegen. Bei Wirecard hatte das alte Regelwerk den Dax-Verbleib trotz des Skandals bis zu einer regulären Prüfung vorgesehen.

Die Reform beinhaltet strengere Vorgaben: Bevor Unternehmen in den Dax aufgenommen werden können, müssen sie nun zwei Jahre lang operativ Geld verdient haben. Die entscheidende Kennzahl ist also das so genannte Ebitda. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte. Für Unternehmen, die im Dax sind, gilt diese Regelung nicht - sie fliegen also nicht raus, wenn sie dieses Kriterium nicht erfüllen. Außerdem müssen Unternehmen in den Dax-Auswahlindizes spätestens 90 Tage nach Geschäftsjahresende ihren testierten Jahresbericht vorlegen. Dazu kommt, dass sie zwingend Quartalsberichte veröffentlichen müssen - und das spätestens 45 Tage nach Ende des Quartals. Unternehmen, die eine dieser Bedingungen nicht erfüllen, erhalten eine 30-tägige Warnfrist. Sollte es dann immer noch keinen Bericht geben, werden sie unmittelbar aus dem Index ausgeschlossen. 

Der Leitindex Dax wird nun von 30 auf 40 Werte aufgestockt, die Nachrücker kommen aus dem MDax, der dann nur noch 50 statt 60 Werte enthält. Künftig ist für die Aufnahme in den Dax der Börsenwert der frei handelbaren Aktien und nicht länger auch das Handelsvolumen. Bekannt gegeben wird die neue Zusammensetzung am kommenden Freitag nach 22 Uhr. Vollzogen wird die Umstellung am 20. September. Hintergrund ist, im Vergleich zum Startjahr des Dax 1988 gibt es mittlerweile sehr viel mehr größere börsennotierte Werte. Außerdem wird der Dax zugleich verjüngt, weil einige wachstumsstarke Unternehmen aus dem MDax nach oben rücken. Andere europäische Leitindizes enthalten bereits teils deutlich mehr Unternehmen. Der Dax rückt nun näher an internationale Standards heran. Durch die Erweiterung auf 40 Werte wird der Leitindex die deutsche Wirtschaft besser abbilden als bisher. 

Clearstream erhält Banklizenz für deutschen Zentralverwahrer

Der Nachhandelsdienstleister der Gruppe Deutsche Börse hat von der BaFin die CSDR-Lizenz bekommen. Das sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem harmonisierten europäischen Nachhandelsumfeld, hieß es in einer Clearstream-Mitteilung.

Karlsruher IT-Dienstleister Fiducia & GAD IT heißt künftig Atruvia

Aus Fiducia & GAD IT AG wird die Atruvia AG. Doch nicht nur der Name ändert sich beim krisengeschüttelten Dienstleister der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken.

Konsolidierung von Banken und Sparkassen schreitet voran

Angesichts der steigenden Herausforderungen aus Digitalisierung und Bankenregulierung stellen sich Zusammenschlüsse als sinnvolle Maßnahme dar zur Realisierung von Synergien. Die neue und größere Institution bleibt mit der Fusion nicht nur stark, sondern stellt sich vielmehr noch leistungsfähiger auf, da Synergien gehoben werden und die Effizienz des Ressourceneinsatzes deutlich gesteigert werden können. Der Sparkassenverband begrüßt daher weitere Zusammenschlüsse wie nun in Bayern: Die geplante Fusion der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen mit der Sparkasse Oberland nimmt im zweiten Anlauf Fahrt auf: Mit der Unterzeichnung des Fusionsvertrags ist nun ein entscheidender Schritt in die gemeinsame Zukunft ab dem 1. Juni 2022 erfolgt. Nachdem im Vorfeld alle Gremien einstimmig für den Zusammenschluss gestimmt hatten, kann jetzt der Fahrplan für die Fusion erstellt werden. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, bekräftigt die Entscheidung für   eine größere Sparkasse, die den westlichen Teil des bayerischen Oberlands mit Finanzdienstleistungen versorgen wird

Targobank nimmt Tagesgeld und Sparbuch aus Angebotspalette

Das Niedrigzinsumfeld führt zu radikalen Maßnahmen. Die Targobank vollzieht einen radikalen Schritt und nimmt nach Informationen von Finanz-Szene.de Sparbücher und Tagesgeldkonten aus der Angebotspalette. Betroffen sind nicht nur – wie bei anderen Banken – Neukunden, sondern auch die rund 3,7 Mio. Bestandskunden können die Sparprodukte nicht länger eröffnen. Von der Website der Targobank sind die Produkte schon komplett verschwunden. Einzig im Angebot verblieben ist das Festgeldkonto, das allerdings erst ab zwei Jahren fixer Laufzeit eine weitgehend zinsfreie Möglichkeit bietet, sein Geld zu parken (effektiver Jahreszins: 0,01% für 2 Jahre). Bestehende Tagesgeldkonten und Sparbücher werden fortgeführt.

Auch bei den Banken ist die Cloud dabei, salonfähig zu werden

Angesichts der zunehmenden Nutzung externer Clouds stellt sich auch für Banken die Frage nach einer Cloud-Strategie. Eine totale Verweigerungshaltung ist für die meisten Institute kaum durchzuhalten. Eine Cloud-Strategie steht auf der Agenda jedes Finanzinstituts, das sich bisher damit nicht oder kaum beschäftigt hat. Der vorliegende Beitrag geht auf einige Elemente einer Cloud-Strategie für ein Finanzinstitut ein, ohne den Anspruch der Vollständigkeit zu erheben. 

Konsolidierung in der Banken- und Sparkassengruppe setzt sich fort.

Eine weitere Sparkassenfusion fügt sich nahtlos in die Konsolidierung der Sparkassen-Finanzgruppe und der deutschen Banken ein. Die Bezirksregierung Schwaben-Bodensee hat die Fusion der Kreissparkasse Augsburg mit der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim genehmigt. Der Weg für die neue Großsparkasse Schwaben-Bodensee ist damit frei. Die Kreissparkasse Augsburg ist mit einer Bilanzsumme von gut 3,9 Mrd. Euro laut Rangliste des Sparkassenverbands bislang Nummer 113 in Deutschland (Stand Ende 2020). Die größere Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim liegt mit etwas mehr als 5 Mrd. Euro auf Platz 77. Mit gemeinsam etwa 9 Mrd. Euro Bilanzsumme rücken sie unter die Top 30 der Sparkassen-Institute bundesweit auf. Sie zählen damit auch zu den größten Sparkassen in Bayern. Die Zahl der kommunalen Geldhäuser schrumpft seit Jahrzehnten, da es jedes Jahr Fusionen gibt, die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim ist ebenfalls das Ergebnis früherer Zusammenschlüsse. Getrieben ist das hauptsächlich von Kostendruck, in den vergangenen Jahren verschärft durch die Niedrigzinssituation, die die Gewinne der Sparkassen und Banken schrumpfen lässt; hinzukommen der zunehmende Regulierungsdruck der Regierung und der Aufsicht und die Digitalisierung. Eine Analyse der jeweiligen Bankstellenberichte der Deutschen Bundesbank zwischen 1990 und 2020 zeigt, dass sich die Zahl der Sparkassen und Banken insgesamt in Deutschland von 4.740 im Jahr 1990 (Sparkassen: 790) im Durchschnitt um 102 p.a. verringert hat, bis auf 1.676 im Jahr 2020 (Sparkassen: 383). Dieser Trend setzt sich in 2021 fort und nach Einschätzung vieler Experten auch in den Folgejahren, einige erwarten am Ende des Konsolidierungsprozesses eine Anzahl von nur noch rund 500 Sparkassen und Banken in Deutschland.

Helaba und LBBW bündeln ihre Kräfte ohne Fusion

Die Sparkassen-Finanzgruppe rückt enger zusammen: Helaba und LBBW wollen enger kooperieren statt gleich zu fusionieren. Beide Landesbanken streben eine Bündelung von Kompetenzen in diversen Feldern des Sparkassengeschäfts an und übertragen sich gegenseitig Geschäftsaktivitäten. Die Institute haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) übertragen sich gegenseitig Geschäftsaktivitäten - ohne vollständig zu fusionieren. Mit der Bündelung von Kompetenzen wollen sie einen Beitrag zur Stärkung der S-Finanzgruppe leisten. der LBBW-Chef hatte sich in den letzten einige Male dahingehend geäußert, dass Landesbanken lieber intensiver kooperieren sollten statt sich zusammenzuschließen, während nach wie vor eine Fusion der Deka und der Helaba nach entsprechenden Untersuchungen der Institute im Raum steht. 

Konsultation 13/2021 - Entwurf einer BaFin-Richtlinie für nachhaltige Investmentvermögen

Anleger haben ein zunehmendes Interesse an nachhaltig ausgerichteten Fondsprodukten. Die Anzahl der Investmentvermögen, die sich im Namen als nachhaltig bezeichnen oder als explizit nachhaltig vertrieben werden, nimmt daher kontinuierlich zu. Da es weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene aktuell Regelungen dazu gibt, wann sich ein Investmentvermögen im Namen als nachhaltig bezeichnen oder als explizit nachhaltig vertrieben werden darf, besteht die erhöhte Gefahr eines sogenannten Greenwashing. Hierbei werden dem Anleger vermeintlich nachhaltige Investmentvermögen angeboten, deren Zusammensetzung Nachhaltigkeitsgesichtspunkten jedoch gar nicht oder nur in einem rudimentären Umfang Rechnung trägt.

BMF: Verordnung über Anforderungen an elektronische Wertpapiere (eWpRV)

Der gemeinsamen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz für eine Verordnung über Anforderungen an elektronische Wertpapierregister (eWpRV) konkretisiert die Anforderungen an die Führung von elektronischen Wertpapierregistern nach dem am 10. Juni 2021 in Kraft getretenen Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG). Der Entwurf wurde auf der Grundlage von §§ 15 und 23 eWpG erstellt. Die Verordnung bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.

Das eWpG ermöglicht, bei der Begebung von Schuldverschreibungen und Investmentfonds-Anteilscheinen auf die bisher vorgeschriebene Wertpapierurkunde zu verzichten und die Wertpapiere stattdessen über deren Eintragung in ein elektronisches Wertpapierregister zu begeben.

Elektronische Wertpapierregister sind entweder vom Zentralverwahrer oder einer Depotbank geführte zentrale Register oder mittels der Blockchain-Technologie oder vergleichbarer Technologien geführte Kryptowertpapierregister. Registerführende Stellen müssen dabei nach dem eWpG verschiedene Anforderungen erfüllen. 

Der Referentenentwurf der eWpRV zielt darauf ab, für registerführende Stellen möglichst rechtssichere Rahmenbedingungen zu schaffen und zugleich ein hohes Niveau an Anlegerschutz sicherzustellen. 

S-Broker ermöglicht nun auch indirekte Krypto-Investments

Der Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe bietet künftig ETFs und Aktien an, die in Kryptowährungen und Blockchain-Technologie investieren.

Kommission stärkt Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Die Europäische Kommission hat heute (Dienstag) ein Paket von Gesetzgebungsvorschlägen vorgelegt, mit denen sie die Vorschriften der EU zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung stärken will. Dazu zählt auch ein Vorschlag zur Schaffung einer neuen EU-Behörde für die Geldwäschebekämpfung. Die Kommission schlägt außerdem eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro vor, mit einer Ausnahme für Transaktionen zwischen Privatleuten. Valdis Dombrovskis, Exekutiv-Vizepräsident für eine Wirtschaft im Dienste der Menschen, sagte: „Jeder neue Geldwäscheskandal ist einer zu viel – und zugleich ein Weckruf, dass wir weiter daran arbeiten müssen, die Lücken in unserem Finanzsystem zu schließen.“

Die EZB macht den Weg frei für den digitalen Euro

Der EZB-Rat hat entschieden: Aus den vagen Plänen für eine neue Digitalwährung soll das Großprojekt des digitalen Euro werden. Unter Europas Notenbankern waren die Meinungen dazu durchaus unterschiedlich.

Umsetzung der SFDR auf Level 2 wird auf Mitte 2022 verschoben

Die Verschiebung von Level 2 der SFDR um 6 Monate entbindet zwar nicht de jure von den Veröffentlichungspflichten, die auf Level 1 per 1.1.2022 gelten. Da die detaillierten Formate der Offenlegung – insbesondere das PAI-Statement der Gesamtfirma und das Nachhaltigkeitsreporting für Fonds und Vermögensverwaltungsmandate – werden jedoch in Level 2 (den RTS) geregelt. Deren Anwendung gilt jetzt erst ab 1.7.2022. De facto bedeutet dies, dass Jahresberichte von Fonds ab diesem Datum entsprechende Angaben enthalten müssen, sowie die Quartalsberichte für Vermögensverwaltungsmandate. Das PAI-Statement der KVG bzw. des Vermögensverwalters ist weiterhin spätestens am 30.6. 2023 zu erstellen (für 2022).

Home Office auf dem Vormarsch - DZ Bank setzt Konkurrenz unter Druck

Die Zukunft liegt für die DZ Bank in der Mitte, auf der 28. Etage ihres 51 Stockwerke hohen Büroturms im Frankfurter Bankenviertel. Einzelbüros sind hier nicht länger zu finden, stattdessen Schreibtische zum Teilen und viele Besprechungsräume. Die Wände sind beschreibbar, private Unterlagen können in Schließfächern verstaut werden, und statt fester Telefone koppelt man sein Headset mit dem nächsten freien Computer. Es sei auf jeden Fall inspirierend, modern und biete viele Möglichkeiten, Dinge spontan zu besprechen, meint eine Mitarbeiterin, die das Arbeiten auf der 28. Etage schon ausprobiert hat. „Für mich hat es etwas von einer studentischen Arbeitsweise.“ Für Tage mit vielen Telefongesprächen oder hohem Konzentrationsbedarf sei aber das Homeoffice besser, rät eine Mitarbeiterin den Kollegen, die sich ansonsten begeistert zeigt: „Wir sollten wegkommen von dem Gedanken, dass man den ganzen Tag an einem Platz verbringt.“

 

Bei dieser einen Test-Etage im Westend-Tower der DZ Bank, die im Raum Frankfurt 3500 Mitarbeiter hat, wird es nicht lange bleiben. Fünf weitere Musteretagen sollen bald dazukommen. Möglich wird dies, weil die Zentralbank von 800 Genossenschaftsbanken aus der Corona-Krise die Lektion mitnimmt, dass mehr Homeoffice dem Unternehmen nutzt – womit sich aber auch der Bürobedarf verändert. 

Die Deutsche WertpapierService Bank (dwpbank) baut ihr Angebot an Aktiensparplänen für Sparkassen sowie Privat- und Geschäftsbanken aus

Erst im Mai hatte die DWP Bank ihren angeschlossenen Instituten Aktiensparpläne für deren Kunden angeboten. Die Erweiterung des Portfolios auf 1.100 Aktien greift die Nachfrage auf. Für das erste Quartal meldet die Bank Höchstwerte bei Transaktionen und Sparplänen.

Pläne der EZB: DK ist für Einführung eines digitalen Euro

Mitte Juli wird die Europäische Zentralbank (EZB) darüber entscheiden, ob sie das Projekt digitaler Euro weiterverfolgt. Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hält dessen Einführung für notwendig. „Wir sind davon überzeugt, dass ein digitaler Euro von zentraler Bedeutung ist, um die digitale und monetäre Souveränität Europas zu stärken und die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents zu sichern“, erklärte die DK, der Zusammenschluss der deutschen Bankenverbände, in einem Grundsatzpapier. Der globale Trend in Richtung digitalem Zentralbankgeld (CBDC) sei unübersehbar und stelle eine Chance und zugleich Herausforderung dar. Auch weiterentwickelte kreditwirtschaftliche Zahlungsverkehrslösungen würden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Über einen Giralgeldtoken und die Ausrichtung bestehender Zahlungssysteme auf DLT-basierte Geschäftsprozesse sollten komplementäre Zahlungsverkehrslösungen zu CBDC geschaffen werden, so die DK. 

Deutsche Finanzaufseher erteilen erste Lizenz zur Kryptoverwahrung | Regulierung | 29.06.2021 | Institutional Money

Die Bafin erlaubt dem US-Haus Coinbase als erstem Finanzdienstleister in Deutschland, digitale Vermögenswerte zu verwahren. Damit erhält das Geschäft rund um Bitcoin & Co. einen Auftrieb. 

Crypto Assets Conference (# CAC21A): Blockchain Center der Frankfurter School

Frank Thole und Amadeus Gryger freuen sich auf die Teilnahme an der #Crypto Assets Conference (# CAC21A), die vom #Blockchain Center der Frankfurter School vom 31. Mai bis 2. Juni 2021 federführend von unserem Beirat Prof. Dr. Philipp Sandner organisiert wird. Die Konferenz ist eine hervorragende Veranstaltung, bei der Experten für #Blockchain, #Kryptos und Finanzen zusammenkommen: Startups, Unternehmen, Aufsichtsbehörden.  Das CAC konzentriert sich auf #Bitcoin, #Crypto-Assets und dezentrale Finanzen (Tag 1), digitale Wertpapiere und Infrastruktur (Tag 2) sowie den digitalen Euro und die digitalen Identitäten (Tag 3). Teilnahme ist auch in diesem Jahr wieder online und vor Ort in Frankfurt möglich.

EIB issues digital bond on public blockchain

The European Investment Bank (EIB) has issued a EUR100 million two-year bond using public blockchain technology.Goldman Sachs, Santander and Societe Generale acted as joint lead managers for the transaction, which represents the market’s first multi‑dealer led, primary issuance of digitally native tokens using public blockchain technology.

The EIB issued a series of bond tokens on the Ethereum blockchain where investors purchased and paid for them using traditional fiat.

Wettbewerbsbehörden aus Deutschland, Großbritannien und Australien verständigen sich auf gemeinsame Erklärung zur Fusionskontrolle

Das Bundeskartellamt, die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) und die australische Behörde Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) haben sich heute auf eine gemeinsame Erklärung zur Fusionskontrolle verständigt. In der gemeinsamen Erklärung spiegelt sich das gemeinsame Verständnis der drei Behörden wider, dass eine konsequente Durchsetzung der Fusionskontrolle der Schlüssel zum Erhalt von Wettbewerb und Vielfalt ist. Die Leiter der drei Behörden, Andreas Mundt (Präsident des Bundeskartellamts), Andrea Coscelli (Leiter der CMA) und Rod Sims (Vorsitzender der ACCC), trafen sich virtuell, um über gemeinsame Herausforderungen für die Fusionskontrolle, wie etwa die Digitalwirtschaft, die Globalisierung und die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie, zu diskutieren.