BaFin hat bei GameStop keine Kurs-Manipulationen aufdecken können

BaFin hat bei GameStop keine Kurs-Manipulationen aufdecken können

Bislang hat die deutsche Finanzaufsicht BaFin im Zuge der Kurskapriolen bei GameStop und anderen Aktien noch keine Manipulationen aufdecken können. Bei der BaFin sind aber zahlreiche Beschwerden von Privatanlegern unter anderem über technische Störungen bei verschiedenen Online-Brokern eingegangen, die der Aufsicht der BaFin unterliegen. Die Aufsicht hat die Unternehmen unverzüglich mit Nachdruck aufgefordert, die aufsichtsrechtlichen Anforderungen einzuhalten sowie ihren Kundinnen und Kunden sämtliche Dienstleistungen dem Aufsichtsrecht entsprechend und störungsfrei zur Verfügung zu stellen. Außergewöhnlich starker Handel auf Plattformen deutscher Broker wie etwa Trade Republic mit Aktien von GameStop, AMC Entertainment, BlackBerry, Nokia, Express und Bed Bath & Beyond sorgte in der 4. Kalenderwoche 2021 für eine Überlastung von Handelssystemen und schließlich dafür, dass in einzelnen Finanzinstrumenten nicht durchgehend ein reibungsloser Handel sichergestellt werden konnte.